Zur Schaffung einer Fachstelle für Gesellschaftsfragen hat der Landrat ja gesagt. SVP und FDP haben sich jedoch bei der Budgetdebatte 2011 nicht dazu bereit erklärt, diese Fachstelle auch umfassend auszugestalten.
Die Leistungsauftragserweiterung für Familienfragen, Jugendförderung und Gleichstellung von Frau und Mann wurde gestrichen. Sparen an und für sich ist eine gute Sache. Wer jedoch A sagt sollte bekanntlich auch B sagen. Kürzungen von Teilbereichen in einem Gesamtprojekt verursachen unnötige Baustellen, so dass das Projekt seinen Zweck letztendlich nie richtig erfüllt.
Die drei oben genannten Anliegen bilden einen unverzichtbaren Beitrag für eine nachhaltige Familienpolitik. Sie müssten für den Kanton zwingend zum Grundangebot gehören.
Nidwalden sollte in Zukunft nicht nur steuerstrategisch attraktiv bleiben, sondern auch soziale und gesellschaftspolitische Themen konsequent und nachhaltig umsetzen, damit unser Kanton seine gesunde und positive Ausstrahlung behält.
Monika Lüthi-Wyss
Landrätin seit 2010
Ennetbürgen