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Aufstieg der CVP Ennetmoos
Eine Gruppe hochkarätiger, dickvermummter und warmbekleideter CVP Mitglieder aus Ennetmoos besammeln sich am späteren Samstagnachmittag des 11. Februars 2012 auf Emmetten Stockhütte. Das Barometer zeigt minus 17 Grad, dazu bläst eine feine Biese. Eine fast unberührte Landschaft mit viel Neuschnee und vielen schönen Motiven, die der Winter mit seiner gnadenlosen Kälte hingezaubert hat, begrüsst uns auf der Stockhütte zu der zur Tradition gewordenen Schneeschuhwanderung der CVP Ennetmoos. Unser Tourenleiter, der sportbegeisterte Bergwanderer und Biker Willy, begrüsst die aufgestellte Truppe und gibt die letzten technischen Anweisungen in Bezug auf Material und Streckenprofil. Erfreulicherweise darf er beide CVP Landräte Peter und Wendelin, Gemeinderäte, sowie beinahe den kompletten Vorstand der CVP Ennetmoos begrüssen.
Die meisten der Teilnehmer sind bereits sehr angespannt, gilt es doch dieses Jahr sehr viele Höhen-meter zu bezwingen, und so können sie es kaum erwarten bis der Startschuss fällt.
Bereits am Anfang überrascht uns der Tourenleiter mit einer Eintrittsprüfung für fortgeschrittene Schneeschuhläufer und spurt nicht dem Schlittelweg entgegen, sondern dem tief verschneiten Stockwald.
Ein schmaler Schneeschuhtrail führt uns über die vom Wintersturm umgeschlagenen Tannen, über ein steiles Bord auf den eher gemächlichen Winterweg der nach Twärregg führt. Hier gibt uns der Tourenleiter bekannt, dass alle die Eintrittsprüfung erfolgreich bestanden, und dass keine weiteren anstrengenden Passagen folgen werden. Ein tiefes Aufatmen bläst durch den kalten Winterwald. Nach einem kurzen gemütlichen Aufstieg nach Twärregg, wo man trotz erhöhtem Pulsschlag noch Zeit für lockere aber auch für politische Gespräche findet, machen wir eine verdiente Teepause. Hier erklärt uns der ortskundige Führer die Bergkette, die sich aber nun leider von Nebel umhüllt präsentiert.
Nun geht der steile Aufstieg der CVP Ennetmoos los. Alle drängen nach vorne, denn nun gilt es die steile Rampe des „ Gottfriedstutz“ zu überwinden. Der schmale Trail erlaubt zum Glück keine Überholmanöver, somit wird das Tempo von der Spitze aus geprägt. Nach den steilen Serpentinen verschnaufen wir kurz auf dem Tanzboden. Doch wird die kleine Ruhepause gestört vom aufdringlichen Papparazzi, der verzweifelt nach guten CVP Schnappschüssen Ausschau hält.
Die Höhe ist erklommen nun geht es auf den eher ruhigen und schönsten Abschnitt der Wanderung. Wir kurven ruhig und bedacht durch die wunderbare, tiefverschneite, und verzauberte Märchenwelt und nähern uns beim Vorbeigehen an grossen Felswänden und offenen Höhlen der Panoramabar zu.
Die Überraschung ist perfekt als und da Martin Ambauen bei minus 19 Grad zum erfrischenden Apero mit Käse und Brot in seine Bar einladen kann. Bei gemütlicher Ländlermusik mit herrlichem Rundblick auf die umliegenden Berge im Abendnebel geniessen wir den feinen Apero, bevor es zur von den meisten Teilnehmern gefürchteten Steilhangdurchquerung kommt. Auch diese Hürde schaffen wir souverän und freuen uns, dass wir nun im Bergrestaurant Panorama ein feines Nachtessen geniessen dürfen. Auch der feine, jedoch auch etwas unterkühlte rote Italiener kann unsere gute Stimmung nicht trüben. Wie wir es uns gewohnt sind, kann unser Tourenleiter auch dieses Jahr ein Gastreferent aus dem Skigebiet ankünden.
Martin Ambauen zeigt uns in einem kompetent und souverän geführten Vortrag die
Situation und die Entwicklungsstrategie, in der sich die Klewenalpbahn und auch die damit verbundenen Betriebe befinden. Zum feinen Dessert meldet sich die Präsidentin Rosalie Barmettler zum Wort und bedankt sich bei Martin Ambauen für den interessanten Vortrag.
Gleichzeitig bedankt sie sich bei den Teilnehmern und dem Tourenleiter für den wunderschönen Abend.
Nun ist es Zeit, denn die letzte Talfahrt ist angesagt. Wir verlassen das Panoramarestaurant Klewenalp, und gleiten sanft zum schönste Dorf am schönsten See zu, wo wir uns im Bistro einen frischen Schlummerbecher genehmigen, schliesslich ist ja Fasnacht und Guggenüberfall angesagt!
Ennetmoos, 3.3.2002
Willy von Holzen