CVP
Nidwalden
Ja zu allen Vorlagen

Delegiertenversammlung vom 31. August 2017 

Die CVP Nidwalden fasste JA-Parolen zu allen drei eidgenössischen Vorlagen. Referentin für die Altersreform 2020 war die Aargauer CVP-Nationalrätin Ruth Humbel – die Delegierten folgten ihr einstimmig. Ein deutliches Ja gab es auch für die Vorlage über die „Ernährungssicherheit“.

Ruth Humbel erklärt die Altersreform 2020

Am Donnerstag, 31. August, hat die Delegiertenversammlung der CVP Nidwalden in Beckenried die Parolen zu den eidgenössischen Abstimmungen gefasst. Ruth Humbel erläuterte die komplexen Vorlagen zur Altersreform 2020 und betonte vor den 52 anwesenden Delegierten und einigen Gästen die grosse Bedeutung dieser Abstimmung: „Wenn wir jetzt Nein sagen, dann wird es die Jungen später, wenn wir uns einem Schuldenberg gegenüber sehen, viel mehr kosten.“ Sie erläuterte, dass in den letzten zwanzig Jahren alle Reformvorlagen in Volksabstimmungen versenkt wurden, die den Versicherten lediglich Einbussen abverlangten. Die Erhöhung der AHV-Neurenten um Fr. 70.- sei gerechtfertigt, um das Rentenniveau auf dem heutigen Stand zu halten, weil ja im Gegenzug der Umwandlungssatz bei den Pensionskassen gesenkt werde. Humbel erwähnte auch zahlreiche weitere, längst fällige Verbesserungen, welche diese Vorlage bringe: „Doch leider gehen diese im Schatten der Fr. 70.- völlig unter.“

Einstimmige Entscheidung

In der anschliessenden Podiumsdiskussion stellte Parteipräsidentin Therese Rotzer der Referentin und Landrat Joseph Niederberger kritische Fragen und solche kamen anschliessend auch von den Delegierten. Mehrere Votanten äusserten sich kritisch über das Vermischen und gleichzeitige Reformieren der AHV und der Pensionskasse. Ruth Humbel und Joseph Niederberger fanden diese Kritik der Gegner überhaupt nicht stichhaltig. Niederberger konterte: „Wenn man einzelne Massnahmen bringt, dann findet man keine Mehrheit beim Volk. Jetzt haben wir eine Vorlage, die zwar ein paar saure Äpfel drin hat – aber auf der anderen Seite auch ein Praliné.“ Ein typisch schweizerischer Kompromiss für ein komplexes Geschäft von grosser Tragweite. Die vorgebrachten Argumente überzeugten die Delegierten, welche schliesslich einstimmig die Ja-Parole zur den beiden Rentenreform-Vorlagen fassten.

Vorlage zur Ernährungssicherheit klar befürwortet

Den Gegenvorschlag zur Volksinitiative für Ernährungssicherheit stellte Hansueli Keiser, der Präsident des Nidwaldner Bauernverbandes vor. Die Versorgung der Bevölkerung mit gesunden, ressourcenschonend und fair produzierten Lebensmitteln steht dabei im Vordergrund. Besonders wichtig aus Sicht der Landwirtschaft sei die Erhaltung des vorhandenen Kulturlandes und eine Zukunftsperspektive für Schweizer Bauernfamilien. Mit 49 Ja-Stimmen, einer Nein-Stimme und zwei Enthaltungen wurde auch diese Vorlage klar angenommen.

 

 


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