CVP
Nidwalden
Parteiversammlung der CVP Oberdorf

An der Parteiversammlung vom 07. November 2018 fasste die CVP Oberdorf ihre Parolen für die bevorstehende Herbst-Gemeindeversammlung. Intensiv wurde über die Einführung einer Schulsozialarbeit diskutiert. Die Ortspartei hält diese für notwendig – und zwar mit einem Pensum von 60 Prozent, eine Reduktion des Pensums wird verworfen.

 

Entlastung dank Schulsozialarbeit

Der Schulrat möchte an der Schule Oberdorf eine Schulsozialarbeit mit einem Pensum von 60 Prozent einführen. Dieser Antrag gab Anlass zu einer intensiven und auch kritischen Diskussion. Schliesslich beschloss die Versammlung, die Einführung einer Schulsozialarbeit im Umfang eines 60-Prozent-Pensums zu unterstützen. Als Argument ins Feld geführt wurde etwa, dass verhaltensauffällige Kinder in der heutigen Gesellschaft immer häufiger anzutreffen sind; diese nehmen teilweise fast eine eins zu eins Betreuung in Anspruch. Können sie nicht separat betreut werden, so stören sie den Unterricht nicht selten dermassen, dass der Lehrperson das Unterrichten verunmöglicht wird. Reale Störszenarien sind etwa, dass ein Kind Mitschülerinnen und Mitschüler schlägt oder auf dem Pult herum-klettert, anstatt dem Unterricht zu folgen. Neben der Verhaltensauffälligkeit können es jedoch auch schwierige familiäre Situationen sein, die ein Kind stark belasten und es sich deshalb nicht aufs Lernen konzentrieren kann. Auch hier soll die Schulsozialarbeit unterstützend und entlastend zur Seite stehen können.

Die CVP Oberdorf anerkennt die Probleme im sozialen Bereich und das Bedürfnis der Lehrpersonen um Entlastung. Auch weiss sie um das bislang enorme Engagement von Marino Bosoppi-Langenauer, Gemeindeleiter der Kapellgemeinde Büren. Dieses wird sehr geschätzt; es ist jedoch verständlich, dass eine andere Lösung gefunden werden muss, zumal die zeitlich verfügbaren Ressourcen zuweilen massiv überschritten wurden. „Zur Entlastung von Lehrpersonen und Schülern ist die Einführung einer Schulsozialarbeit absolut notwendig“, fasst Beat Odermatt die Haltung der Ortspartei zusammen.

In Betracht gezogen wurde auch eine Reduktion des Pensums; diese Idee verwarf die Versammlung allerdings. „Wenn wir schon eine Schulsozialarbeit einführen, so muss diese für die Lehrpersonen auch eine spürbare Entlastung mit sich bringen – ansonsten können wir gleich ganz darauf verzichten. Je kleiner das Pensum, umso geringer die Wirkung. Ein Pensum unter 60 Prozent wäre weder Fisch noch Vogel“, so Beat Odermatt

 

Unterführung droht zum Bumerang zu werden

Die Budgets 2019 der Schulgemeinde und Politischen Gemeinde sowie die Festsetzung des Steuerfusses 2019 fanden einstimmige Unterstützung. Während der Schulrat beantragt, den Steuerfuss um 0.25 Einheiten zu senken, möchte der Gemeinderat den Steuerfuss um 0.10 Einheiten erhöhen. Dieses koordinierte Vorgehen zwischen Schulgemeinde und Politischer Gemeinde wird ausdrücklich begrüsst. So könne garantiert werden, dass die Steuerbelastung für die Bürgerinnen und Bürger möglichst konstant bleibe.

In der Investitionsrechnung 2019 der Politischen Gemeinde ist ein Betrag von CHF 400’000 für die Strassenraumgestaltung vom Kreisel Wil bis zum Abzweiger Schulhausstrasse enthalten. In diesem Zusammenhang wurde im Vorfeld eine allfällige Schliessung der Unterführung beim Kreisel Wil kontrovers diskutiert. Während der Gemeinderat diese schliessen wollte, sprach sich der Landrat nun für die Beibehaltung aus. Diesem Entscheid hat sich der Gemeinderat nun gebeugt. Finanziell betrachtet macht dies übrigens kein Unterschied, wie CVP-Baudirektor Josef Niederberger ausführt: „Die Schliessung hätte gleich viel gekostet, wie nun für die Instandhaltung aufgewendet werden muss.“

Zum Politikum Unterführung meint Beat Odermatt, die Beibehaltung sei vor allem für jene Kinder, die auf ihrem Schulweg die Kantonsstrasse kreuzen müssten, begrüssenswert. Aus Sicht der Gemeinde Oberdorf bleibe jedoch zu hoffen, dass der Entscheid nicht zum Bumerang verkomme: Sollte die nationale Gesetzgebung nämlich dereinst fordern, dass sämtliche Unterführungen behindertengerecht sein müssen, so könnte die Gemeinde verpflichtet werden, die Unterführung mit einem Lift auszustatten. Da die Gemeinde für den Langsamverkehr zuständig sei und nicht der Kanton, hätte diese Kosten dann die Gemeinde zu berappen.

Für Rückfragen:

Beat Odermatt
Präsident CVP Oberdorf
079 645 45 79
beatodermatt@gmx.ch


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